Aufbereitete Gülle/Gärreste für die CULTAN-Düngung
Das CULTAN-Verfahren (Controlled Uptake Long Term Ammonium Nutrition) ist ein Düngungsverfahren, das auf ammoniumreichen Flüssigdüngern basiert.

Aufbereitete Gülle, die mittels der Membrantrennung (Ultrafiltration und Umkehrosmose) behandelt wurde, wird in einem weiteren Schritt mittels Ammoniakstrippung auf die entsprechenden Ammoniumgehalte konzentriert. Der Flüssigdünger kann mit Hilfe des CULTAN-Verfahrens verlustarm und gezielt eingesetzt werden.
Weitere Vorteile sind die geringere Nitratauswaschung, gleichwertige Erträge wie mit Mineraldünger, Abbau des Düngerdepots nach Bedarf der Pflanze sowie grössere Ertragssicherheit bei Trockenheit. Das breitgefächerte Einsatzspektrum des CULTAN-Verfahrens kann dazu beitragen, dass einerseits aufbereitete Gülle/Gärreste auch ausserhalb der Landwirtschaft verwendet und anderseits Mineraldünger substituiert werden kann.
Das Konzept der Aufbereitung von Gülle und Gärreste und die Verwertung der stickstoffreichen Flüssigfraktion mit dem CULTAN-Düngungsverfahren schliesst den stofflichen Kreislauf vom Anfall bis zur Verwertung.