Biogasanlagen mit stofflicher Weiterbehandlung der Gärreste
Konventionelle Biogasanlagen verfügen in der Regel über keine weitergehende stoffliche Aufbereitung der Gärreste. Für die Aufbereitung kommt die Membrantrennung mit Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose in Frage.

Biogasanlage mit stofflicher Weiterbehandlung der Gärreste : Meritec

Diese Technik stellt eine der leistungsfähigsten und betriebssichersten Verfahren dar. Mit der Membrantrenntechnik wird das Lager- und Ausbringvolumen massgeblich reduziert (> 60 %). Die konzentrierten Düngerfraktionen erlauben einen effizienteren Einsatz als nicht aufbereitete Rohprodukte und können dazu beitragen, Mineraldünger zu substituieren. Mit entsprechenden Ausbringverfahren, beispielsweise das CULTAN-Verfahren, ist eine verlustarme Ausbringung realisierbar. BiogasanlageDie Qualität des erzeugten Brauchwassers erlaubt die Verwendung für verschiedene Zwecke, zum Beispiel zur Dampferzeugung, zur Reinigung sowie zur Einleitung (Kanalisation oder Vorfluter). Die Membrantrennung zur Aufbereitung von Gärresten bietet zudem die Möglichkeit einer Leistungssteigerung des Gärprozesses durch Rückführung der abgetrennten Biomasse in den Fermenter. Die Membrantrenntechnik ist wirtschaftlich interessant, weil Einsparungen bei der Lagerung, beim Transport und Ausbringung umgesetzt werden können. Das aus der Umkehrosmose gewonnene Brauchwasser kann verwendet werden für die Verdünnung von Rohprodukten zur Vergärung. Bestehende Biogasanlagen können mit dem Einsatz der Membrantrennung effizienter betrieben, und gleichzeitig kann deren Leistung erhöht werden.

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